Olympische Spiele aus Sicht des Wachschutzes: Sicherheit im Schatten der Medaillen
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Die Sicherheitsbranche geht 2026 ohne großes Getöse an den Start, aber mit spürbarem Druck. Wer in den letzten Jahren genau hingeschaut hat, merkt schnell: Es sind weniger einzelne Ereignisse, die den Markt bewegen, sondern eine Summe aus Personalmangel, Digitalisierung und steigenden Anforderungen von Auftraggebern. Stillstand ist keine Option mehr.
Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die mit Sicherheit ihr Geld verdienen oder Entscheidungen dafür treffen. Keine Hochglanzprognosen, sondern eine nüchterne Einordnung dessen, was 2026 realistisch auf uns zukommt.
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| Sicherheitsbranche 2026: Prognosen für dieses Jahr. |
2026 ist kein Wendepunkt im klassischen Sinn. Es ist eher ein Prüfjahr. Viele Entwicklungen, die seit fünf bis zehn Jahren laufen, kommen jetzt gleichzeitig im Alltag an.
Digitale Systeme sind da, funktionieren aber nicht überall sauber
Personal fehlt nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ
Auftraggeber vergleichen stärker und drücken Preise, erwarten aber mehr
Die Branche muss beweisen, dass sie mit diesen Spannungen umgehen kann.
Noch vor 20 Jahren war Sicherheit oft gleichbedeutend mit Präsenz. Ein Mann, eine Uniform, ein Objekt. Das hat sich schrittweise verändert:
Einführung von Videoüberwachung und Leitstellen
Zunehmende Spezialisierung auf Events, Kritische Infrastruktur, Werkschutz
Höhere regulatorische Anforderungen, z. B. nach §34a GewO
Diese Entwicklung war logisch, aber nicht immer gut begleitet. Viele Unternehmen sind gewachsen, ohne ihre Prozesse mitzunehmen. Das rächt sich jetzt.
Ein paar Eckdaten aus Branchenberichten 2024/2025:
Rund 270.000 Beschäftigte in der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland
Jährliches Marktwachstum zuletzt etwa 4 bis 5 %, regional sehr unterschiedlich
Durchschnittliches Einstiegsgehalt im Objektschutz: 13 bis 15 Euro pro Stunde, je nach Tarif und Bundesland
Diese Zahlen wirken stabil. In der Praxis fühlt es sich oft anders an.
Das ist keine neue Erkenntnis, aber 2026 wird es spürbarer.
Viele erfahrene Kräfte gehen in Rente
Nachwuchs kommt langsamer nach
Quereinsteiger bleiben oft nur kurz
In der Praxis heißt das: Dienste werden knapper geplant, Springer sind Dauerlösung, Überstunden normal. Wer Personal halten will, muss mehr bieten als pünktliche Lohnzahlung. Wertschätzung klingt weich, ist aber inzwischen ein harter Faktor.
2026 ist kein Jahr, in dem KI Wachpersonal ersetzt. Aber Technik verschiebt Aufgaben:
Videoanalyse unterstützt bei der Objektsicherung
Digitale Wächterkontrollsysteme werden Standard
Einsatzplanung läuft fast überall softwaregestützt
In der Realität sieht das oft so aus: Gute Systeme helfen enorm. Schlechte Systeme kosten Nerven. Und Geld.
Ein typisches Beispiel aus dem Alltag:
Ein Objekt mit 40 Kameras, aber niemand hat die Alarme sauber konfiguriert. Ergebnis: Dauerpiepen, Abschalten, Blindflug. Technik ohne Konzept bringt nichts.
2026 vergleichen Kunden stärker:
Nachweise zur Qualifikation
Dokumentation von Einsätzen
Reaktionszeiten, nicht nur Präsenz
Gerade bei größeren Ausschreibungen zählt weniger der günstigste Preis, sondern die Frage: Wer kann das stabil leisten? Kleine Anbieter haben Chancen, wenn sie klar positioniert sind. Bauchladen funktioniert immer schlechter.
Bleibt das Rückgrat der Branche
Margen weiterhin niedrig
Hoher Druck auf Personalplanung
Hier entscheidet Effizienz. Und Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden.
2026 wieder stabil, aber stärker reguliert
Mehr Fokus auf Deeskalation und Kommunikation
Weniger Toleranz für schlecht geschultes Personal
Ein Ordner, der reden kann, ist oft mehr wert als drei, die nur stehen.
Weiter wachsender Bereich
Höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit und Dokumentation
Längere Vertragslaufzeiten, aber harte Audits
Nicht für jeden Anbieter geeignet. Aber wer drin ist, bleibt meist lange.
Die Sicherheitsbranche 2026 wächst nicht spektakulär, aber sie verdichtet sich. Fehler fallen schneller auf. Gute Arbeit auch.
Nach vielen Jahren in und um die Branche habe ich den Eindruck:
2026 trennt weniger nach Unternehmensgröße, sondern nach Haltung.
Wer seine Leute ernst nimmt, Prozesse sauber aufsetzt und auch mal Nein zu einem Auftrag sagt, steht stabiler da als mancher Großanbieter mit dünner Personaldecke.
Es wird unbequemer. Aber auch ehrlicher.
Kurz gesagt: eher schlimmer. Langfristig hilft nur Ausbildung, Bindung und realistische Einsatzplanung.
Ja, aber nicht blind. Wer Qualifikationen mitbringt oder bereit ist, sich weiterzubilden, hat bessere Chancen als früher.
Sachkunde nach §34a
Kommunikations- und Deeskalationstraining
Grundverständnis für digitale Systeme
Nein. Sie verändert Aufgaben, ersetzt aber keine verantwortliche Präsenz vor Ort.
Moderate Steigerungen sind realistisch. Kunden akzeptieren das eher, wenn Qualität sichtbar ist.
Eine unterstützende. Zum Beispiel bei Videoauswertung oder Alarmpriorisierung. Entscheidungen trifft weiterhin der Mensch.
Einige ja. Andere werden stabiler, weil sie spezialisiert arbeiten und Nähe zum Kunden haben.
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Sicherheitsbranche 2026: Realistische Prognosen, Zahlen und Einschätzungen aus der Praxis. Für Profis mit echtem Interesse am Markt.